Rostocker Weihnachtsmarkt 2012

Rostocker Weihnachtsmarkt 2012

Wie fast überall, war das Wetter auch nicht gerade schön beim größten und schönsten Weihnachtsmarkt m Norden. Bewundernswert ist es, wie die Schausteller selber dafür sorgten, dass die Besucher gefahrlos über die 3 Hauptplätze flanieren konnten. Sehr zeitig ging es schon mit teilweise sehr schwerer Technik an die Schnee- und Eismassen.

Seit mittlerweile 20 Jahren arbeitet die Großmarkt Rostock GmbH nun mit der Stadt Rostock und dem Schaustellerverband Mecklenburg Vorpommern e.V. Rostock zusammen um den größten und schönsten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands auf die Beine zu stellen. Der Schaustellerbetrieb Inka und Henry Jacob aus Tangerhütte war erstmals auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt mit der wohl größten Weihnachtspyramide vor Ort. Der andere Weihnachts-Leuchtturm stand mit seinen wunderschönen erzgebirgischen Figuren wieder in der Nähe des Uniplatzes. Hier gab es auch den Glühwein mit Winzer Qualität. Überhaupt gab es in diesem Jahr einige Neuheiten im Glühwein Angebot. Der Heidelbeeren Glühwein beim Hüttenzauber von Ralf Plaenert oder der Weiße Glühwein in der Alten Bretterbude von Katrin und Alfred Geisler sind nur einige Beispiele.

Eine der vielen Neuheiten auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt, war die Bratwurst Manufaktur von Martin Blume. Die Besonderheit an diesem Geschäft ist, dass die Besucher hinter einer gläsernen Schauwand den Wurst-Profis zusehen, wie die Bratwürste mit Geschick und hohem Tempo entstehen lassen. Die Rohmasse kommt original aus Thüringen (Rudolstadt). Nachdem die frische Bratwurst gefertigt wurde kommt sie auf den Holzkohlerost, wo sie knackig-heiß gegrillt wird. Neben der Rostbratwurst ist auch eine Bio Bratwurst erhältlich. Nur die Kasse sorgte für einige Irritationen. War man es doch gewohnt die Bratwurst in die Hand und das Geld. Hier läuft es anders.

Rostock ist unbestritten die Stadt der Riesenräder. Drei Riesenräder waren dieses Mal vertreten. Neben dem Chrismas Wheel von Robert Gormanns und dem Wiener Sport Rad von Rainer Taube gesellte sich dieses Mal auch noch ein 20m Rad hinzu. Die Familie Weihs stand mit diesem Nostalgierad am völlig umgestalteten Platz am Kröpeliner Tor. Für das leibliche Wohl sorgten hier beispielsweise Dieter Schmidt mit seiner Zeltgaststätte, zum Jägermeister von Karsten Günther und die Schlemmer Hütte von Peer Hamberger.

Der Star am Platz an der Fischer Bastion war natürlich „The King“ von Andreas und Claudia Zinecker zu sehenAuf diesem Platz ist die geballte Volksfest Energie zu spüren. Viele Besucher kommen nur wegen dem Winterrummel nach Rostock. Für die Zeit des Weihnachtsmarktes ist es ein Arbeitsplatz für mehr als 100 Männer und Frauen. In der übrigen Zeit finden Besucher hier einen Parkplatz um die Hansestadt Rostock zu besuchen. Es wäre schade wenn hier doch noch eine länger geplante Bebauung erfolgen würde. Damit würde der Rostocker Weihnachtsmarkt sein gewisses Etwas verlieren. Das war auch ein Thema des Glühweinstammtisches des DSB am 13. Dezember. Marlies Urbigkeit begrüßte gemeinsam mit DSB-Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg, politische Entscheidungsträger aus der Region. Unter anderen, Oberbürgermeister Roland Methling, Karina Jens, Präsidentin der Bürgerschaft sowie zahlreiche Vertreter aller Ratsfraktionen. Darüber hinaus waren Pastor Tilmann Jeremias von der Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde, Peter Volkmann, Geschäftsführer der IHK Rostock und Jörg Vogt, Geschäftsführer der Großmarkt Rostock GmbH, zugegen.

Nach langer Zeit wieder dabei war Johann Hinzen mit der einzigen Etagen Geisterbahn mit hängenden, drehenden, vibrierenden und kippenden Gondeln. Ein Holländer kommt selten allein und so war auch das Hochfahrgeschäft „No Limit“- van Reeken mit von der Partie.

Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder en Tag der Behinderten. Menschen mit körperlichen Einschränkungen wurde eine kostenfreie Nutzung an allen Fahrgeschäften gegeben. Der Schaustellerverband Mecklenburg Vorpommern e.V. Rostock sammelte wieder kräftig Spenden für die Krebsforschung für Kinder ein.

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